Barrierefreie Bäder
Im Laufe der Zeit werden wir alle älter, und ein entscheidender Aspekt, der den Alltag zu Hause erheblich erleichtert, ist ein niedriger oder, wenn möglich, barrierefreier Zugang zum Duschbereich. In diesem Zusammenhang sind Sie bei uns genau richtig.
Der Austausch einer Badewanne gegen eine Dusche ist häufig ein zentrales Anliegen. Allerdings ist es nicht immer notwendig, das gesamte Badezimmer zu sanieren; wir können uns auch auf den Duschbereich konzentrieren und eine sogenannte Teilsanierung durchführen.
Gerne besichtigen wir Ihre Gegebenheiten vor Ort und beraten Sie über die verschiedenen Möglichkeiten. Auch in Bezug auf Haltegriffe, Klappsitze oder erhöhte WC`s stehen wir Ihnen mit unserem Fachwissen zur Verfügung.
In unseren Referenzen finden Sie Beispiele für altersgerechte Teilsanierungen, die wir erfolgreich umgesetzt haben.
Was ist ein barrierefreies Bad?
Ein barrierefreies Bad nach DIN-Standard 18040-2 für barrierefreies Bauen ist ein Bad, das optimal ohne Einschränkungen von körperlich beeinträchtigten Personen genutzt werden kann. Es hat zahlreichen Anforderungen zu genügen.
Ihr barrierefreies Bad muss diese Vorgaben jedoch nur dann erfüllen, wenn Ihre Wohnung beispielsweise uneingeschränkt mit dem Rollstuhl nutzbar sein muss. In den meisten Fällen handelt es sich bei dem privaten Wunsch nach einem barrierefreien Bad jedoch lediglich um ein barrierearmes Bad, das barrierereduziert und altersgerecht ist. In diesem Fall sind Sie in Ihrer Gestaltung nicht an die DIN-Vorgaben gebunden. Ob mit oder ohne Vorgaben: Mit Meisterbetrieb Peter Kröplin finden Sie zu Ihrem Wunschbad und Ihrem barrierefreien Bad.
Gestalten Sie schon jetzt Ihr Bad für die Zukunft! Mit einem barrierearmen Bad wohnen Sie mit Ihrer ganzen Familie jetzt und auch im Alter selbstständig und komfortabel in den eigenen vier Wänden.
Bildquelle: Bette
Bildquelle: Bette
Barrierefreie Dusche
Die barrierefreie Dusche ist bereits Standard im neuen Bad. Wenn Sie eine barrierefreie Dusche haben, wissen Sie, wieso!
Barrierefreie Duschflächen sind absolut bodeneben. Das Betreten ist viel einfacher und sicherer als bei einer Duschwanne. Wählen Sie eine Duschfläche mit Antirutschbeschichtung, wird Ihre Dusche sicher wie nie zuvor.
Mit einer Haltestange oder Dusch-Reling und einem Duschsitz erhalten Sie zusätzliche Sicherheit. Duschsitze können einzeln an der Wand montiert oder in das Haltestangensystem eingehängt werden. Nicht im Einsatz, können viele Modelle platzsparend hochgeklappt werden.
Bildquelle: KALDEWEI
Bildquelle: KALDEWEI
Barrierefreie Thermostate bieten zuverlässigen Schutz vor Verbrühen. Wassermenge und Temperatur sind exakt einstellbar. Per Heißwassersperre kann die Höchsttemperatur begrenzt werden. Darüber hinaus werden Temperatur- und Wasserdruckschwankungen sicher ausgeglichen.
Die Armatur sollte so positioniert werden, dass sie mühelos im Sitzen bedient werden kann.
Bildquelle: Grohe
Barrierefreier Waschtisch
Barrierefreie Waschtische sind besonders flach und verfügen über einen Unterputz- oder Flachaufputzsiphon, damit sie mit dem Rollstuhl unterfahrbar sind oder auf einem Stuhl sitzend benutzt werden können. Haltegriffe (im Waschtisch integriert oder seitlich angebracht) geben sicheren Halt und ermöglichen es einem Rollstuhlfahrer, sich selbstständig an den Waschtisch heranzuziehen.
Besonders praktisch: Waschtische mit Griffmulden. Werden Sie nicht benötigt, fungieren sie als Handtuchhalter.
Spiegel sollten leicht gekippt angebracht werden oder bis zur Waschtischkante reichen.
Bildquelle: Villeroy & Boch
Bildquelle: Villeroy & Boch
Barrierefreie Armaturen zeichnen sich durch intuitive Bedienbarkeit ohne Kraftaufwand aus. Geeignet sind Einhebelmischer oder berührungslose Armaturen. Um die Sicherheit für Kinder und ältere Menschen zu erhöhen eignet sich eine integrierte Temperaturbegrenzung, die die Wassertemperatur auf maximal 45 Grad Celsius begrenzt. Eindeutige Warm-Kalt-Markierungen und kontrastreiche Hervorhebungen von Bedienelementen erleichtern die Bedienung.
Ein verlängerter Schwenkauslauf oder ein Brauseschlauch ermöglichen das einfache Erreichen des Wasserstrahl sowie das Haarewaschen am Waschbecken.
Ergonomisch geformte oder gekröpfte Bedienhebel sind einfach zu erreichen und leichtgängiger zu bedienen als herkömmliche Armaturen.
Bildquelle: LAUFEN
Barrierefreies WC
Das barrierefreie WC ist höher und kann ggf. in seiner Höhe verstellt werden. Es verfügt über eine ausreichende Sitzfläche, eine Rückenlehne mit Polsterung und Stützgriffe mit Papierrollenhalter, die optional platzsparend eingeklappt werden können. Manche Griffe bieten einen Knopf zum Auslösen der Spülung oder einen Hilfe-Knopf.
Besonderen Komfort erhalten Sie mit einem Dusch-WC, das mit verschiedenen innovativen Funktionen wie Nassreinigung, Sitzheizung und Orientierungslicht immer mehr zum Trend wird.
Bildquelle: Villeroy & Boch
Bildquelle: Villeroy & Boch
Rutschfester Untergrund
Sicherheit gegen Ausrutschen ist das Wichtigste im barrierefreien Bad, sowohl bei Fliesen als auch Dusche und Badewanne.
Bei Bodenbelägen gibt es verschiedene Kategorien, anhand derer Sie den Grad der Rutschhemmung erkennen (bei Fliesen Kurzbezeichnung „r“). Je größer der Wert hinter dem Buchstaben, desto geringer die Rutschgefahr.
Orientierungshilfe für die Rutschhemmung
- im Standardbadezimmer: Bodenfliesen der Kategorie r10
- im barrierefreien Bad: Bodenfliesen der Kategorie r11, r12 oder r13
Wählen Sie auch Ihre Dusch- und Badewanne explizit mit rutschfester Oberfläche.
Checkliste für das barrierearme Bad
Ist Ihr Badezimmer fit für die Zukunft?
Anforderungen an Waschtische
- Ist ausreichend Bewegungsfläche vorhanden?
- Ist der Waschtisch unterfahrbar/rollstuhltauglich?
- Sind ausreichend Ablagemöglichkeiten im Greifbereich vorhanden?
- Sind Haltegriffe vorhanden?
- Ist die Waschtischarmatur einfach zu bedienen?
- Ist eine Thermostatarmatur (Verbrühschutz) vorhanden?
- Ist eine herausziehbare Handbrause vorhanden?
- Lässt sich der Spiegel auch in einer sitzenden Position einsehen?
Bildquelle: Villeroy & Boch
Bildquelle: Villeroy & Boch
Anforderungen an WCs
- Ausreichend Bewegungsfläche um das WC?
- Lässt sich die Spülung problemlos betätigen?
- Sind Haltegriffe/Klappgriffe vorhanden?
- Ist eine Rückenstütze montierbar?
- WC-Papierhalter gut erreichbar?
- Ist das WC ggf. sogar höhenverstellbar?
Bildquelle: Villeroy & Boch
Bildquelle: Villeroy & Boch
Anforderungen an Duschen
- Ist der Boden der Dusche rutschfest?
- Ist die Dusche bodeneben?
- Sind Haltegriffe vorhanden?
- Ist ein Duschsitz vorhanden oder nachträglich montierbar?
- Lässt sich die Handbrause individuell in der Höhe verstellen?
- Ist eine Thermostatarmatur (Verbrühschutz) vorhanden?
- Sind ausreichend Ablagemöglichkeiten im Griffbereich vorhanden?
Bildquelle: KALDEWEI
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Anforderungen an Badewannen
- Lässt sich die Armatur problemlos bedienen?
- Ist eine Thermostatarmatur (Verbrühschutz) vorhanden?
- Kann ein Wannensitz bzw. Wannenlifter nachträglich montiert werden?
- Ist vor der Badewanne ausreichend Bewegungsraum gegeben?
- Sind Haltegriffe vorhanden?
- Ist die Einbauhöhe der Badewanne passend?
- Ist die Wanne insgesamt rutschfest?
- Ist ein rutschsicherer Zugang gewährleistet?
- Ist eine herausziehbare Handbrause vorhanden?
- Kann der Wannenablauf auch außerhalb der Wanne betätigt werden?
Sonstige Anforderungen
- Sind die Raumaufteilungen so, dass genügend Freiraum zum Bewegen vorhanden ist?
- Ist die Eingangstür breit genug?
- Ist die Rutschfestigkeit des Fußbodens auch bei Feuchtigkeit gewährleistet?
- Kann ein Notrufsystem montiert werden?
Mit unserem Badezimmer-Konfigurator klicken Sie sich im Handumdrehen Ihr neues Badezimmer zusammen!
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